Haus in Wien besetzt!

Wir haben ein Haus besetzt, kommt vorbei!

Kommt vorbei, wenn ihr ausbrechen wollt, wenn ihr etwas tun wollt, wenn ihr keinen Bock auf all den Dreck im Alltag habt, wenn ihr Lust auf Auseinandersetzung mit anderen und dieser Stadt habt!

Kommmt mit Motivation, Workshops, Ideen, Essen, euren Liebsten und mit Wut!

Denn wir sind wütend unter Bedingungen zu leben, die nicht unseren Bedürfnissen, sondern nur der Logik der Verwertung folgen. Deshalb nehmen wir uns dieses Haus, ohne um Erlaubnis zu fragen. Wir wollen der Eigentumslogik etwas entgegensetzen! Es ist absurd, Menschen aus Wohn- und Lebensraum auszuschließen, es ist grausam, uns aus Wohnungen zu zerren, weil irgendjemand mehr Kohle will. Wir finden euer Eigentum einfach scheiße!

Unser ganzes Leben ist nach Verwertbarkeit strukturiert – Schule, Uni, Arbeit, Klinik, Knast usw. disziplinieren uns zu Träger*innen dieser Logik. Leerstand, Profitorientierung auf Kosten von Wohnraum, erzwungene Obdachlosigkeit, Verdrängung aus dem öffentlichen Raum, rassistische Diskriminierung und Ausschluss von Lebensressourcen, Zwangsräumungen usw. sind normal in der kapitalistischen Logik dieser Stadt, die nur das akzeptiert, was verwertbar ist. Und aufrechterhalten wird sie mit Gewalt gegen Alles, was stören könnte.

Eine Hausbesetzung alleine kann die Logik nicht durchbrechen, aber sie kann ein Teil davon sein, die herrschende Ordnung in Frage zu stellen.

In diesen Tagen geht es nicht darum, Leerstand aufzuzeigen oder etwas von dieser Stadt zu fordern, sondern darum, auf Zustände aufmerksam zu machen und etwas loszutreten, sich der eigenen Kraft bewusst zu werden, sich etwas nicht nehmen zu lassen, sich nicht verdrängen zu lassen, das Grätzl und Gemeinsamkeiten feiern und sich gegenseitig zu unterstützen.

Wir wollen einen solidarischen Ort schaffen und gemeinsam überlegen, was wir der bestehenden Ordnung entgegensetzten können und wie wir uns gegenseitig bestärken können. Greifen wir an!

Das besagte Haus findet ihr in der Kienmayergasse 15 im 15. Bezirk.
Kommt vorbei, macht im Grätzl auf euch aufmerksam, seid solidarisch und passt aufeinander auf!

Wenn ihr uns unterstützen wollt, hier ist eine Liste mit Dingen, die wir brauchen:

– Töpfe

– Wasser

– Essen

– Schlafsachen (Schlafsäcke)

– Sitzmöglichkeiten (Polster, Decken, Sofas )

– Müllsäcke

– Klopapier

DANKE!

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We squatted a house, join us!

Come by, if you want to break out, if you want to do something, if you don’t want this everyday crap anymore, if you feel like having an involvement with others and this city!

Join us with motivation, workshops, ideas, food, your loved ones and with anger!

Because we are angry living under conditions, which are not based on our needs, but rather follow the logic of exploitation. This is why we take this house for ourselves, without asking permission. We want to counter this logic of property with something.

It is absurd to exclude people from housing and livin space, it’s gruesome to drag us out of apartments because someone wants to make money. We just think that your idea of property sucks!

Our whole life is structured according to applicability – schools, university, work, clinic, prison etc. discipline us to be supporters of this logic. Vacancy, profits made with living spaces, forced homelessness, displacement away from public space, racist discrimination and expulsion of resources for living, forced evictions etc. are perfectly normal within the logic of this city, which only accepts, what is exploitable. This is only maintained through the violence against everything and anyone that could disturb it.

Squatting a house alone can’t break through this logic, but it can be a part of questioning the ruling order.

In these days for us, it’s not about revealing vacancy or demanding something from this city, instead we want to draw attention to these conditions and start something, to become aware of our own power. We don’t want to let someting being taken away from us or to let ourselves being displaced, instead we want to celebrate community and to support each other.

We want to create a solidary place and to think together about how we can fight the established order and encourage ourselves. Let’s attack!

You can find the implied house at Kienmayergasse 15 in the 15th district. Come around, draw some attention to yourself in the neighborhood, be solidary and keep each other safe!

If you want to support us, there is a list of things we need:

– Pots

– Water

– Food

– Stuff for sleeping (sleeping bags etc.)

– Stuff to sit on (Pillows, blankets, couches, … )

– Garbage bags

– Toilet paper

Thanks a lot!

Hausbesetzung, Wien!

Wir werden demnächst ein Haus besetzen, um einen Raum des Kampfes zu schaffen und uns ein Stück unseres Lebens zurück zu erobern.

Wir erhoffen uns von dieser Veröffentlichung im Vorhinein, dass alle, die sich in den hier formulierten Ideen wiedererkennen, eigene Initiativen entwickeln, Aktivitäten und Aktionen planen und die Kämpfe intensivieren.

Die widerrechtliche Aneignung, der bewusste Bruch mit einer Eigentumslogik, die die Grundlage des kapitalistischen Systems darstellt, ist für uns dabei zentral. Wir werden dabei auf gar keinen Fall mit den Eigentümer_innen und der Politik kooperieren und verhandeln. Wir werden keine Forderungen an den Staat stellen, da seine Aufgabe die Aufrechterhaltung dieser Ordnung ist, die wir ablehnen, weil wir selbstbestimmt leben wollen. Die Wiener Sozialdemokratie verwendet verschiedene Befriedungsstrategien um die sozialen Konflikte zu entschärfen. Oft wird nur die aktuelle Stadtentwicklung kritisiert, ohne den aktiven Bruch mit Staat und Kapital zu suchen. Daher vertiefen wir die sozialen Spannungen, wann immer es uns möglich ist.

Die Lebensbedingungen, die uns aufgezwungen werden, machen uns wütend. Alle Bereiche unseres Lebens werden der Logik von Profit und Autorität unterworfen. Überall sind wir mit Eigentümer_innen und Chef_innen konfrontiert, die von der Ausbeutung unseres Lebens profitieren.

So auch im Bereich des Wohnens. Was sie „Aufwertung“ nennen, bedeutet für Viele das genaue Gegenteil davon: steigende Mieten, Zwangsräumungen, Verdrängung, Zwang in die Obdachlosigkeit. Wir sind es leid, diesem Normalzustand länger zu zusehen, deswegen ergreifen wir die Initiative und bekämpfen diese Ordnung.

Wir werden einen Raum schaffen, der die Selbstorganisierung unserer Kämpfe ermöglicht. Daher stellen wir uns gegen jede Vereinnahmung durch politische Gruppen und Organisationen, sowie gegen die Verzerrungen durch Journalist_innen. Es soll ein lebendiger Ort des Zusammenkommens, des Austauschs und des Experimentierens mit verschiedenen Formen des Lebens und Kämpfens entstehen.
Wir wollen keinen Raum für den Konsum, sondern einen, der von aktiver Beteiligung und Eigeninitiative lebt. Daher ist es für uns auch wichtig mit Nachdruck zu betonen, dass es uns nicht darum geht, eine Party zu veranstalten und kein maßloser Alkoholkonsum erwünscht ist, dafür gibt es unserer Meinung nach genügend Räume.

Verbreitet diesen Aufruf auf euren Kanälen!
Wien am 20. März 2017
demnaechst@riseup.net

InfOsionsabende

Wir wollen uns gemeinsam in einem queeren & anarchistischen Kontext
kritisch mit diversen Themen auseinandersetzen. Bei den Workshops,
Diskussionen & Film-Screenings ist uns ein respektvoller Umgang wichtig.
Wir wollen einen Raum für Austausch & kritische Auseinandersetzung
schaffen.

Wann? Jeden 1. u. 3. Mittwoch des Monats um 19 Uhr

Wo? Im Kaleidoskop (Schönbrunnerstrasse 91)

weitere Infos auf der Webseite:
https://kaleidoskop.kukuma.org/infosionsabende/

ABC Schreibwerkstatt

ABC Schreibwerkstatt

Seit Ende Jänner 2017 findet die ABC-Schreibwerkstatt statt. Wir finden es wichtig unseren Genoss*Innen, Gefährt*Innen und Freund*Innen, die aus unterschiedlichen Gründen in Knästen sitzen, Solidarität zu zeigen und sie wissen zu lassen, dass sie nicht alleine oder vergessen sind.
Eine gute Möglichkeit ist ihnen Briefe oder Postkarten zukommen zu lassen. Briefe und das Wissen, dass mensch nicht vergessen ist, können in dieser grauen Gefangenschaft die Welt bedeuten. Leider glauben noch immer zu viele Menschen in unseren Bewegungen, dass Knast sie nicht betrifft, wobei es klar sein muss, dass Knast alle betrifft.
Auf der einen Seite als die ständige Droh- & Kontrollfunktion dieser kapitalistischen Gesellschaftsordnung. Als ein Ort, wo wir niemals hin wollen und dessen reine Existenz uns schon unterdrückt.
Und auf der anderen Seite auch als reale Reaktion des Staates auf unsere Kämpfe für eine freie Gesellschaft ohne diese einsperrenden Institutionen.

Mit der Schreibwerkstatt wollen wir mehr Menschen ermutigen, Briefe an Gefangene zu schreiben. Dafür stellen wir euch gerne Material (Papier, Addressen, Kuvere, Postfach, etc.) und auch unsere Erfahrungen zur Verfügung.

Wir möchten euch außerdem am Anfang jeder Schreibwerkstatt kurz Infos zu 2-3 Gefangenen geben.

Außerdem wird’s auch immer Getränke und kleine vegane Snacks geben.

Solidarität ist eine Waffe!

Immer am letzten Donnerstag im Monat

Medienwerkstatt, EKH | 18:00 – 20:00 Uhr

EKH: Statement zu den eingeschlagenen Fensterscheiben.

Statement zu den eingeschlagenen Fensterscheiben.

In der Nacht vom 03. auf den 04.Februar 2017 wurden, am Ernst Kirchweger Haus, fünf Fensterscheiben im Erdgeschoss eingeschlagen. Wenngleich anders, wie beispielsweise bei den Attacken gegen die W23, keine Aufkleber direkt am Haus zu finden waren,werten wir diesen Vorfall nicht nur als einen Angriff auf das EKH, sondern als Angriff gegen linke Strukturen im Allgemeinen.

Ohne Frage haben Aktivitäten von neofaschistischen und rechtsextremen Gruppen in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Eine Gesellschaft die sich weiter und weiter in irrationalen Ängsten zu verlieren droht; sowie ein politisches Klima, das immer menschenfeindlicher wird, bietet für rechtsextreme Gruppierungen nicht nur die Grundlage, sondern fördert ihr Selbstbewusstsein und bestärkt sie zunehmend aggressiver vorzugehen.

Wir kämpfen dafür,dass es für Rechte nicht möglich ist, ohne jegliche Konsequenzen Menschen und Strukturen Schaden zu können.

Tragen wir den emanzipatorischen Widerstand auf die Straße – in die Köpfe – und organisieren wir den antifaschistischen Selbstschutz!

Solidarität mit allen linken Projekten und gemeinsam gegen rechte Aktivitäten!
Neonazis, Identitäre und anderen Rechten keinen Platz bieten – Nicht in Favoriten, in Wien, noch sonst wo!

Erneuter rechtsextremer Angriff gegen Kulturverein w23

Erneuter rechtsextremer Angriff gegen Kulturverein w23

Am Nachmittag des 30. Dezember kam es wieder zu einem Angriff auf die
Raeumlichkeiten des Kulturvereins w23. Dieser ereignete sich nach dem
gleichen Schema wie beim rechtsextremen Angriff Ende November.

Link: http://www.wipplinger23.org/2016/11/wieder-angriffe-auf-den-kulturverein-w23.html

Mit massivem Kraftaufwand wurde versucht, sich ueber den
Metallrollbalken Zutritt zu den Vereinsraeumlichkeiten zu verschaffen
und dieser erheblich beschaedigt. Dieser uebergriff steht im
Zusammenhang mit einer aggressiven und systematischen Angriffsserie,
die im September 2016 begann.

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GegendieLangeweile jetzt auf Oldschool-Papier!

GegendieLangeweile jetzt auf Oldschool-Papier!
Wir haben uns entschieden wieder etwas mehr Oldschool zu sein und die GegendieLangeweile ab jetzt auch monatlich rauszubringen!
Ihr könnt uns gerne schreiben und wir schickens euch zu, oder als pdf zum runderladen und selbst ausdrucken, als rausreissbare MIttelseite der Rapidite(kostenlose Programmzeitschrift des EKH) und auch an verschiedenen Locations in Wien wird es aufliegen.

Also schickt uns bis spätestens 15. des vormonats eure Termine und sie kommen auch auf die Printversion!

Wie immer freuen wir uns über Feedback und eure Termine! :)

download Dezember GDL PRINT pdf

Statement der w23 zu rechtsextremen Angriffen in Wien

Statement der w23 zu rechtsextremen Angriffen in Wien

Anfang Oktober feierte der Kulturverein w23 sein zehnjaehriges
Bestehen. In den Raeumlichkeiten finden regelmaessig
Diskussionsveranstaltungen, Filmabende, Lesungen, Workshops und vieles
mehr statt, ausserdem gibt es eine Bibliothek von unten und ein Archiv
der sozialen Bewegungen.

Im Laufe des Bestehens kam es – wie bei anderen linken Locations auch –
immer wieder zu Stoerungen durch (Neo)Nazis und andere, die sich durch
die blosse Existenz von linken Projekten oder “dem Anderen” bedroht
fuehlen.

Dabei ist klar zu beobachten: je staerker der gesellschaftliche
Rueckenwind fuer rassistische und faschistische Ideologien, desto
sicherer fuehlen sich diverse Neonazi-Gruppen, denen die Online-Hetze
irgendwann nicht mehr ausreicht und die stattdessen direkt zur Tat
schreiten.

Waehrend es in den ersten Jahren ziemlich ruhig war, kam es mit den
verstaerkten Aktivitaeten von Alpen-Donau und anderen neonazistischen
Gruppierungen zu einer Haeufung von Vorkommnissen rund um die
Raeumlichkeiten.

Erst waren es gelegentlich Nazi-Schmierereien (z.B.: das Logo von “Der
Funke” – im Naheverhaeltnis der jetzigen Identitaeren anzusiedeln),
Manipulationen der Schloesser, dann wurde versucht die Raeume
“auszukundschaften”.

Aus den Angriffen gegen die Raeume wurden dann Angriffe gegen Menschen:
In der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober 2008 stuermte ein Trupp von
zehn maskierten Neonazis die Raeumlichkeiten und begann wahllos in die
Menge der anwesenden Personen zu pruegeln. Dieser geplante Angriff
konnte schnell abgewehrt und Schlimmeres verhindert werden. Es gab zwei
Leichtverletzte und geringen Sachschaden.

Im letzten Jahr kommt es wieder gehaeufter zu Sachbeschaedigungen beiht
tp://www.wipplinger23.org/2016/11/statement-zu-rechtsextremen-
angriffen.html den Raeumen der w23. Wieder sind es Schmierereien,
Manipulationen der Schloesser und vor ein paar Wochen dann eine Attacke
mit Kunstblut, welches an die Wand und Eingangstuer der w23 geschuettet
wurde. Ein Zettel mit der Aufschrift “Oesterreich blutet auch durch
eure Schuld” wurde hinterlassen.
Weitere Angriffe mit Kunstblut gab es jetzt auf die “Anarchistische
Buchhandlung” sowie den “Muslim Lifestyle Shop” in Wien.

Diese Angriffe und Attacken sind Einschuechterungsversuche. Sie sollen
Angst schueren und das Gefuehl der staendigen Bedrohung vermitteln. Sie
sind eine logische Folge des autoritaeren Klimas. In den letzte Jahren
sind die Aktivitaeten von neofaschistischen und anderen rechtsextremen
Gruppen massiv angestiegen, sie fuehlen sich in einer zunehmend
autoritaeren und rassistischen Gesellschaft sicherer und bestaerkt.

Bestaetigung in dieser Annahme finden sie auch in der Umgangsweise der
Behoerden: Angriffe mit Totschlaeger und Guertel auf Antifaschist_innen
-> eingestellt. Geplanter ueberfall auf Gewerkschaftsveranstaltung
durch Neonazi-Hooligans -> u.a. Verurteilung von Betroffenen. Und bei
eindeutig rassistischen Anschlaegen wird von den Behoerden mit dem
Hinweis, dass “in alle Richtungen ermittelt” wird, verharmlost.

Bei all der notwendigen Auseinandersetzung mit Angriffen auf die eigene
Infrastruktur, wollen wir eines festhalten: All diese Attacken sind in
einem groesseren Kontext zu sehen. Insofern halten wir es fuer
prioritaer, den Blick auf die herrschenden Zustaende zu richten und
sich gegen die rassistische und faschistische Normalisierung generell
zu stellen.

Quelle w23: http://www.wipplinger23.org/2016/11/statement-zu-rechtsextr
emen-angriffen.html

zu lange…

zu lange…
haben wir uns nicht gemeldet, auch weil wir alle in anderen Projekten stecken und daneben auch noch um anderen unsinnigen Projekten.
Und während die Welt sich gerade in einem noch schnelleren Abwärtsstrudel aus Ignoranz und Scheisse dreht, sind auch wir grad ein wenig in der Sommerpause und in leichten Umstrukturierungen. Deshalb müsst ihr uns grad leichte Verspätungen entschuldigen und auch ist im Sommer um einiges weniger los…
Und je früher ihr uns eure Termine schickt desto besser!
Euer GDL-Kollektiv

ra.wohnzimmer

Das ra.wohnzimmer ist ein Platz zum lesen, lernen, plauschen, zusammen
an Projekten arbeiten oder austauschen. Bespielt und gestaltet wird der
Nachmittag und Abend gemeinsam – D.I.Y and D.I.T. also Do it Yourself
and Do it Together Es wird auch immer Schwerpunkte wie Transpis
malen, Diskussionen oder Workshops geben, die von unterschiedlichen
Personen/Initiativen/Projekten vorbereitet werden. Dazu gibts
Saft/Tee/Kaffee und andere Leckereien. Du kannst natürlich auch selbst
was mitbringen, Konsumzwang gibt es keinen. Den gemütlichen Rahmen
bietet die – an diesem Tag rauchfreie – w23 mit ihrer flauschigen
Mischung aus Wohnzimmer-Flair, einem Touch Autonomes Zentrum und ein
Hauch von Glitzer.

Du hast die Schnauze voll von der alltäglichen rassistischen /
antisemitischen / (hetero)sexistischen / transfeindlichen Kackscheisse
und willst ein emanzipatorisches und solidarisches miteinander? Schön!
Wir auch! Dann sehen wir uns vielleicht im ra.wohnzimmer!

★ Jeden 2ten Dienstag im Monat ★ Offen ab 15:00 bis ca 21.00 ★ Beginn
Workshops/Diskussionen 17:00 ★

@w23

C-Lab Café

Was ist das C-Lab?

Selbsthilfewerkstatt, Workshops, Kaffeekränzchen, Computerlabor und
Zocken. Ein Ort zum zusammen Basteln, Reparieren und Ausprobieren.

Egal ob du Computer als notwendiges Übel betrachtest, mit dem du dich
herumärgern musst oder in Nullen und Einsen träumst – das C-Lab möchte
einen Raum bieten um sich miteinander mit dem Thema Technik und allem
was im weitesten Sinne dazugehört zu beschäftigen.

Öffnungszeiten:

Jeden Dienstag ab 18 Uhr in der Medienwerkstatt, 2ter Stock.
Immer am zweiten Dienstag im Monat ist unser offenes Plenum an dem alle,
die das Projekt interessiert und/oder mitmachen wollen herzlichst
eingeladen sind.

Wie reinkommen:
Wenn du vor der angsteinflößenden Metalltüre stehst, ruf einfach die an
der Tür stehende Handynummer an, dann wird dir aufgemacht.

@ekh

 

 

Weils immer wieder mal vorkommt.

Weils immer wieder mal vorkommt.
NEIN, wir kündigen keine kommerziellen Veranstaltungen an!
NEIN, wir kündigen keine (parteilich) gesponsterten Veranstaltungen an!
AUCH nicht von den Grünen oder deren Jugendorganisationen!
UND auch keine Univeranstaltungen, aber hin und wieder Veranstaltungen auf der Uni!

größeres Update steht bevor!

größeres Update steht bevor!
Mitte Juli werden wir die Seite nochmal überarbeiten bzw. erneuern. Da im Moment auch grad der Feed veraltet ist. etc.
Dann ist wieder alles neu und schön! Und alles wird gut! ;)
Schickt uns weiterhin Termine, Lob, Kritik, etc. etc.

Das Antifaschistische Grätzltreffen in 1150 Wien am Meiselmarkt wird wetterbedingt auf unbestimmt verschoben!

Das Antifaschistische Grätzltreffen in 1150 Wien am Meiselmarkt wird wetterbedingt auf unbestimmt verschoben!

Trotzdem kein Grund zu Hause zu bleiben!

Alle raus auf die Straße – Identitären-Aufmarsch verhindern!

Da es am Samstag (17.5.) ähnlich miserables Wetter wie heute geben soll (viel Wind und Regen Temperatur max. 13Grad) hat sich die Grätzltreffen-Orgagruppe spontan dazu entschieden das Fest lieber komplett zu verschieben als frustriert für nix reinzuhackln. Der neue Termin steht noch nicht fest, wird aber bekannt gegeben, sobald es ihn gibt. Das ist
definitiv auch für uns sehr schade, schließlich ist bereits einiges an Arbeit und Geld in die Orga gesteckt worden. Trotzdem positiv ist die geglückte Vernetzungsarbeit im Zuge der Vorbereitungstreffen auf der wir Aufbauen können.

Wir werden dafür Morgen alle freigewordenen Kräfte in die Beteiligung einer starken antifaschistischen Demonstration gegen die Neonazis der Identiären”bewegung” stecken. Treffpunkt ist Chris­ti­an-Bro­da-Platz um 11 Uhr.

Also heraus auf die Strasse!

Für eine starke antifaschistische Bewegung im 15ten und Überall!

Wagengruppe Treibstoff: Sechste Besetzung der Krieau innerhalb von vier Jahren

Wagengruppe Treibstoff: Sechste Besetzung der Krieau innerhalb von vier Jahren

Die Wagengruppe Treibstoff hat in der Nacht auf den 1.Mai das leerstehende Grundstück hinter der Trabrennbahn in der Krieau besetzt und fordert damit endlich eine Lösung für einen Wagenplatz Treibstoff in Wien. Der Vertrag mit der WSE (Wiener Standortentwicklung) auf dem letzten Wagenplatz in Neu Marx ist mit Ende April ausgelaufen. Während der letzten sechs Monate wurden unzählige Gespräche mit Bezirksvorsteher_innen und Stadtpolitiker_innen geführt, die aber ergebnislos blieben. Daher stehen wir wieder mal auf der Straße.

Das Grundstück in der Krieau wurde zum sechsten Mal innerhalb der letzten vier Jahre besetzt. Im Mai 2012 wurden wir schon einmal  grundlos von hier vertrieben. Damals haben sowohl wir, als auch Vertreter_innen der Stadt, festgestellt: Die Krieau bietet ideale Voraussetzungen für einen selbstverwalteten Wagenplatz. Während der letzten fünf Besetzungen haben wir mehrere Argumente formuliert, die für diesen Platz sprechen:

– keine Interessenskonflikte mit Anrainer_innen – die Krieau eignet sich aufgrund ihrer Lage perfekt für die Realisierung alternativer Lebensformen auf Rädern
–  soziales und kulturelles Leben in einem vormals “toten Eck” des 2. Bezirks
– während von den Beteiligten intensiv nach einem Ausweichplatz gesucht wird, ist er hier in der Krieau schon vorhanden
– ein leerstehendes Gelände kann somit zweckdienlich und gesellschaftlich sinnvoll genutzt werden
– die Nutzung des Geländes kann nach einer Legalisierung, dem Konzept des Wagenplatzes entsprechend, ausgebaut und damit nicht nur für die Bewohner_innen, sondern auch für Besucher_innen, Interessierte und den Bezirk zukunftsorientiert erweitert werden

Nachdem dieses Grundstück innerhalb der letzten vier Jahre mehrmals von der Wagengruppe Treibstoff besetzt wurde, wieder  verlassen werden musste und nun immer noch leersteht, ist vollkommen klar, dass der politische Wille fehlt um alternatives, nicht profitorientiertes Leben zu ermöglichen.

Faktum ist, dass wir nicht einfach aus dem Stadtleben verschwinden werden! Wir fordern, unsere Existenz endlich zu akzeptieren, genauso wie die von Geflüchteten und anderen ausgegrenzten gesellschaftlichen Gruppen.

Tierschützer_innen-Prozess

Tierschützer_innen-Prozess

Im Mai wird die Fortsetzung des §278a-Prozesses in Wr. Neustadt über die
Bühne gehen. Gegen die fünf noch angeklagten Aktivist_innen werden
aufgesplitterte Verfahren geführt, d.h. es wird insgesamt drei Prozesse
geben:

13. Mai 2014: Anklage wegen Tierquälerei
19. Mai 2014: Anklage wegen versuchter schwerer Noetigung
27. und 28. Mai 2014: Anklage wegen schwerer Noetigung
Beginn jeweils 9 Uhr. Ort: Landesgericht in Wiener Neustadt
Maria-Theresien-Ring 5, Schwurgerichtssaal, 1. Stock

weiter Infos gibts unter:
http://antirep2008.org/

“Schlepperei”-Prozess

“Schlepperei”-Prozess

Am 17. März 2014 begann die Verhandlung gegen acht Personen, die in
Wiener Neustadt wegen dem Vorwurf der „Schlepperei im Rahmen einer
kriminellen Vereinigung“ angeklagt sind. Weiteren Personen wird in
gesonderten Verfahren Ähnliches Vorgeworfen. Schon nach weniger Zeit
wurde die Verhandlung vertagt, da im Prozess immer deutlicher wurde, wie
fadenscheinig und absurd diese Anklage ist, dass das Verfahren auf Basis
eines nicht ernst zu nehmenden Aktes basiert, der nicht einmal für die
Richterin tragbar scheint. In Wirklichkeit handelt es sich bei diesem
Prozess um nichts anderes, als um einen erbärmlichen Versuch von der
Polizei und der Justiz lautstarke Proteste mundtot zu machen und
politischen Aktivismus zu kriminalisieren.

Die nächsten Termine des Prozesses sind:
21. Mai 2014: 09-15.30h
22. Mai 2014: 09-15.30h
23. Mai 2014: 09-15.30h
11. Juni 2014: 09-15.30h

weitere Infos gibts unter:
http://solidarityagainstrepression.noblogs.org/

Wagengruppe Treibstoff: Sechste Besetzung der Krieau innerhalb von vier Jahren

Die Wagengruppe Treibstoff hat in der Nacht auf den 1.Mai das leerstehende Grundstück hinter der Trabrennbahn in der Krieau besetzt und fordert damit endlich eine Lösung für einen Wagenplatz Treibstoff in Wien. Der Vertrag mit der WSE (Wiener Standortentwicklung) auf dem letzten Wagenplatz in Neu Marx ist mit Ende April ausgelaufen. Während der letzten sechs Monate wurden unzählige Gespräche mit Bezirksvorsteher_innen und Stadtpolitiker_innen geführt, die aber ergebnislos blieben. Daher stehen wir wieder mal auf der Straße.

Das Grundstück in der Krieau wurde zum sechsten Mal innerhalb der letzten vier Jahre besetzt. Im Mai 2012 wurden wir schon einmal  grundlos von hier vertrieben. Damals haben sowohl wir, als auch Vertreter_innen der Stadt, festgestellt: Die Krieau bietet ideale Voraussetzungen für einen selbstverwalteten Wagenplatz. Während der letzten fünf Besetzungen haben wir mehrere Argumente formuliert, die für diesen Platz sprechen:

– keine Interessenskonflikte mit Anrainer_innen – die Krieau eignet sich aufgrund ihrer Lage perfekt für die Realisierung alternativer Lebensformen auf Rädern
–  soziales und kulturelles Leben in einem vormals “toten Eck” des 2. Bezirks
– während von den Beteiligten intensiv nach einem Ausweichplatz gesucht wird, ist er hier in der Krieau schon vorhanden
– ein leerstehendes Gelände kann somit zweckdienlich und gesellschaftlich sinnvoll genutzt werden
– die Nutzung des Geländes kann nach einer Legalisierung, dem Konzept des Wagenplatzes entsprechend, ausgebaut und damit nicht nur für die Bewohner_innen, sondern auch für Besucher_innen, Interessierte und den Bezirk zukunftsorientiert erweitert werden

Nachdem dieses Grundstück innerhalb der letzten vier Jahre mehrmals von der Wagengruppe Treibstoff besetzt wurde, wieder  verlassen werden musste und nun immer noch leersteht, ist vollkommen klar, dass der politische Wille fehlt um alternatives, nicht profitorientiertes Leben zu ermöglichen.

Faktum ist, dass wir nicht einfach aus dem Stadtleben verschwinden werden! Wir fordern, unsere Existenz endlich zu akzeptieren, genauso wie die von Geflüchteten und anderen ausgegrenzten gesellschaftlichen Gruppen.

NoWKR 2014 RAW-Nachbericht

NoWKR 2014 RAW-Nachbericht

In den letzten 20 Jahren gab es immer wieder kleinere und groeszere
Proteste gegen Veranstaltungen von Burschenschaftern und anderen
Korporierten. Erwaehnenswert sind etwa der “Gesamttiroler
Freiheitskommers” 1994 in Innsbruck und der Festkommers in Wien 1996,
als Deutschnationale unter dem Motto “1000 Jahre Ostarrichi –
Oesterreichs Beitrag zur deutschen Geschichte und Gegenwart” in die
Hofburg einluden. Eine Podiumsdiskussion im Festsaal der Universitaet
Wien konnten die Burschenschafter damals ebenso wenig durchfuehren wie
einen geplanten Festzug von der Uni zur Hofburg.[1]
Ebenfalls erwaehnenswert sind der im Mai 1998 von der “ARGE 1848”
ausgerichtete “Revolutionskommers” der Deutschen Burschenschaft
(ebenfalls in der Hofburg). Damit wollten sich Burschenschafter, wie
auch derzeit haeufig, als “wahre Demokraten” stilisieren und von ihren
voelkischen groszdeutschen Idealen und ihrer wichtigen Rolle im
Nationalsozialismus ablenken. Seither und dazwischen gab es immer wieder
kleinere Demos, Kundgebungen und Aktionen gegen das Burschenschafter-
und Korporationsunwesen.

Seit 2008 steht der WKR-Ball bzw. der Nachfolger Akademikerball im
Zentrum antifaschistischer Proteste gegen voelkische Verbindungen. Wurde
zu den Protesten anfangs primaer von der OeH, Basisgruppen an den Unis
und autonomen Gruppen aufgerufen, wurde der Protest im Laufe der Zeit
breiter: Ab 2010 begannen auch vermehrt zivilgesellschaftliche
Initiativen, sich dem Thema WKR-Ball und Burschenschaften im Allgemeinen
anzunehmen. 2012, als der WKR-Ball mit dem Tag der Auschwitz-Befreiung
zusammenfiel, schlossen sich zivilgesellschaftliche Gruppen als “Jetzt
Zeichen setzen!” zusammen, waehrend sich ein internationalistisches
Buendnis bildete und ein antinationales (wie schon im Jahr zuvor)
mobilisierte. Von 2010 bis 2012 gab es ein dezitiert queerfeministisches
Buendnis, das zu Aktionen gegen Burschenschaften aufrief. Neben den
Buendnissen rufen viele weitere Gruppen und Personen zu Protesten gegen
das rechtsextreme Event auf.

Akademikerball 2014

Vor den Protesten gegen den Akademikerball 2014 gab es eine breite
Mobilisierung von “Jetzt Zeichen setzen”, der “Offensive gegen Rechts”,
dem “Nowkr”-Buendnis und vielen anderen Gruppen. Doch in diesem Jahr
setzten, vielleicht durch die erfolgreichen Blockaden 2013, die
Repressionsbehoerden auf einen immensen Einsatz der ihnen zur Verfuegung
stehenden Mittel und damit einhergehend auf eine massive
Kriminalisierung der Proteste.
Eine riesige Sperrzone neuen Ausmaszes (die Sperrzone beim Besuch des
damaligen US-amerikanischen Praesidenten George Bush war kleiner), ein
generelles Vermummungsverbot von 15:00 bis 03:00 am naechsten Tag und
ein Verbot fuer Journalist_innen in der Sperrzone sorgten schon im
Vorfeld fuer Empoerung und Verunsicherung.

Das Vermummungsverbot gilt in Oesterreich bei jeder Versammlung. Beim
Akademikerball 2014 wurde es auf die Wiener Bezirke 1-9 ausgeweitet,
betraf somit das gesamte Gebiet innerhalb des Guertels, und ermoeglichte
es der Polizei jeden Menschen unter Generalverdacht zu stellen, Recht
auf Ausweiskontrolle und Durchsuchung inklusive. Heftige Kritik uebten
die Medien auch am Presseverbot in der Sperrzone: Journalist_innen war
der Zutritt nur ein halbe Stunde und nur in Polizeibegleitung erlaubt.
Als Argument wurde die von den Protesten ausgehende “Gefahr” angefuehrt.
Ein Argument also, welche die Demonstrierenden wieder einmal
kriminalisiert und versucht diesen massiven Einschnitt in die
Pressefreiheit als “Schutz” darzustellen.

Einen weiteren traurigen Hoehepunkt im Vorgehen der Polizei stellte die
Verunmoeglichung der “Jetzt Zeichen setzten”-Kundgebung am Heldenplatz
durch die Sperrzone dar. Geplant war das auf der Kundgebung
KZ-Ueberlebende sprechen und Ueberlebenden Platz zu nehmen und ihn
Burschenschaften zu geben ist selbst fuer die oesterreichische Polizei
mehr als zynisch.

Am Abend des Akademikerballs waren mindestens 8000 Menschen auf der
Strasze, um ihrem Protest gegen den Ball Ausdruck zu verleihen. Im
Anschluss an die zwei Demonstrationen von “Offensive gegen Rechts” und
“nowkr” kam es zu mehreren Blockaden und Blockadeversuchen.
Polizist_innen pruegelten immer wieder auf Demonstrierende ein, setzten
massiv Pfefferspray ein und kesselten stundenlang hunderte Personen bei
Temperaturen um Null. Die Akademie der Bildenden Kuenste wurde
stundenlang von einem groszen Polizeiaufgebot belagert. Unzaehlige
Personalien wurden aufgenommen und mindestens 14 Personen festgenommen.
Einer der Festgenommenen, J., wurde mehrere Wochen in Untersuchungshaft
gesteckt.

Scheiben klirren und ihr schreit…

Das Medienecho war grosz in den Tagen nach den Demonstrationen, die
Gemueter waren erhitzt: Mitten in Wien waren Scheiben eingeschlagen und
Mistkuebel umgekippt worden!
Schuld wurde der Polizei und vor allem “dem Schwarzen Block” gegeben.
Der Polizei wurde vorgeworfen die “Riots” am Stephansplatz nicht
verhindert zu haben und nicht fuer den Schutz der Passant_innen gesorgt
zu haben (es wurden, wohlgemerkt, keine Passant_innen angegriffen). “Der
schwarze Block”, laut ORF eine “chaotische aber gut koordinierte
Organisation”, wurde als eine von auszen, also von anderen Laendern
kommende, Gefahr dargestellt. Er wuerde die oesterreichischen
friedlichen Proteste ausnuetzen um seine “Gewalttaten” zu begehen. Dass
an dem Abend trotz 2000 im Einsatz befindlicher Polizist_innen
ausgerechnet dann kaum Polizei am Stephansplatz war, als der
daemonisierte “Schwarze Block” dort eintraf, laesst neben der
Interpretation einsatztechnischer Versagen auch jene Interpretation zu,
dass die Polizei genau diese Bilder wollte, um auch nur irgendwie die
groszflaechige Sperrzone, das Vermummungsverbot und die Einschraenkung
der Pressefreiheit legitimieren zu koennen.
Diese “Gewalttaten” aeuszerten sich in Muelltonnen und Blumentroegen,
die entweder als Straszenbarrikaden oder zum Zurueckdraengen der Polizei
verwendet wurden, einigen demolierten Fahrzeugen und eingeschlagenen
Fensterscheiben, die nach kurzer Zeit ausgetauscht wurden. Der Spuk war
in derselben Nacht schon wieder vorbei, der Sachschaden duerfte von der
Wirtschaftskammer oder den Versicherungen gedeckt werden.
In den Medien wurde von 5 verletzten Polizist_innen und 17 verletzten
Demonstrant_innen, niemand davon schwer, berichtet. Das sind die
offiziellen Zahlen der Polizei, es gibt allerdings Berichte, dass bei
der Infozentrale der Offensive gegen Rechts zwei Katastrophenzuege der
Rettung zur Versorgung der verletzten Demonstrant_innen notwendig waren.
Auf YouTube-Videos gibt es mehrere Sequenzen, wo Pfefferspray in groszen
Mengen und aus naechster Naehe mitten in die Gesichter der
Demonstrant_innen eingesetzt wurde und auch die WEGA setzte Gewalt wie
immer nicht gerade zoegerlich ein.
Dass die offiziellen Zahlen nicht hoeher sind, liegt wohl auch an der
laufenden Kriminalisierung von antifaschistischem Protest:
Polizeipraesident Puerstl redete davon die Protestierenden “zur Strecke”
zu bringen, was auf eine eindeutige, aber sicher nicht unparteiische,
Position zu den Protesten gegen Voelkisch-Deutschnationale hinweist. Das
ist keine Ueberraschung, denn Puerstl war selber einmal bei einer
schlagenden Burschenschaft. Er erklaerte noch dazu in einer
TV-Diskussion, er wuerde sich Patient_innenakten besorgen um das zu
ermoeglichen. War es schon lange schwierig, die Polizei der
Koerperverletzung zu bezichtigen, weil die Polizei sofort mit einer
Gegenanzeige antwortet, so hat Puerstl die Kriminalisierung Betroffener
von Polizeigewalt mit dieser datenschutzrechtlich fraglich bis illegalen
Aussage noch eins drauf gegeben.
Bezeichnend ist die Debatte zum Thema Gewalt, die in den naechsten Tagen
die Medien bestimmte. Rechtsextreme aus der FPOe und Medien forderten
die Gruenen auf, sich von “dem Schwarzen Block” zu distanzieren und
besonders die FPOe und der Kurier begannen, gegen einzelne
Antifaschist_innen zu hetzen und sie zu kriminalisieren.

…Menschen sterben und ihr schweigt

Ueber die FPOe, rechtsextreme Granden und Burschenschaften, die den Ball
nutzen um sich international zu vernetzen, wurde nur noch am Rande
geredet. Gewaltdebatten wie diese, in denen nicht zwischen
Sachbeschaedigung und Gewalt an Menschen unterschieden wird und
strukturelle Gewalt sowieso ein Fremdwort ist, kommen leider viel zu oft
vor.
Gerade die FPOe und andere rechtsextreme bis neonazistische
Gruppierungen tragen durch ihre hetero-/sexistischen, rassistischen und
antisemitschen Forderungen und Aussagen dazu bei, den gesellschaftlichen
Diskurs immer weiter nach rechts zu verschieben. Diese
Diskursverschiebung geht mit konkretem Handeln einher, das in den
letzten Jahren zu vielen Verletzten und Toten gefuehrt hat, und hat
immer restriktivere rassistische Gesetze zur Folge, die den Behoerden
gewaltvolleres Vorgehen ermoeglichen. Das scheint in den Debatten um
Gewalt allerdings nicht der Rede wert zu sein.
Wenn sich herausstellt, dass rechtsextreme Angreifer_innen aus den
Reihen der FPOe, Burschenschaften oder ihrem Umfeld kommen, in
Oberoesterreich Waffenlager von Neonazis gefunden werden und Behoerden
taeglich traumatisierte Menschen in Abschiebelager oder Schubhaft
stecken, so ruft dies keine Debatte um Gewalt hervor, werfen einige
Vermummte Muelleimer um und verwenden Pyrotechnik, ja dann, ja dann ist
die Empoerung grosz!
Nicht ueberraschend, aber dennoch bedauernswert, wenn erklaerte
Antifaschist_innen auf diese Gewaltdebatte einsteigen: Zugunsten einer
wohlwollenden Berichterstattung werden Anarchist_innen, Antinationale,
Autonome oder eben “der Schwarze Block” auch von Linken kriminalisiert.

No Borders, No Ordners

Was dann in Linz passierte, kann mensch wahrscheinlich nur in Verbindung
mit der Medienberichterstattung erklaeren. Bei der Demonstration gegen
den alljaehrlichen Burschenbundball in Linz am 8. Februar wurde der
antinationale Block von jungen Gewerkschafter_innen und sogenannten
Aktivbuerger_innen an das Ende der Demonstration gedraengt, eine Kette
von Ordner_innen trennte unablaessig den Block von der restlichen
Demonstration ab. Danach wurde bekannt, dass waehrend der Demo der
Polizei von Seiten der Ordner_innen mitgeteilt wurde, der antinationale
Block waere nicht Teil der Demonstration. Damit hatte die Polizei noch
mehr Moeglichkeiten gegen die beteiligten Demonstrant_innen vorzugehen.
Grund genug also um allen Gruppen die diese Praxis gutheiszen und sich
nicht distanzieren, kuenftig kein Vertrauen mehr entgegen zu bringen und
jegliche Kooperation zu unterlassen.

[1] Dass bei der antifaschistischen Gegendemo erstmals ein autonomer
FrauenLesbenMaedchen-Block die Demospitze bildete, wollen wir
ebensowenig unerwaehnt lassen wie die Tatsache, dass eben dieser aus der
antifaschistischen Demo heraus angegriffen wurde, trotz Demomotto
“Zerschlagt alle Maennerbuende” – vielen war das anscheinend zu viel
Feminismus.

Solidarität mit den Angeklagten im “Schlepperei”-Prozess!

Am 17. März 2014 beginnt im Landesgericht Wiener Neustadt der Prozess gegen acht unter dem Vorwurf der “Schlepperei” Angeklagte.

http://solidarityagainstrepression.noblogs.org

Adresse:
Schwurgerichtssaal im 1. Stock
Landesgericht Wiener Neustadt
Maria-Theresien-Ring 5
2700 Wiener Neustadt

Barrierefreier Zugang
Das Gericht ist über den Haupteingang barrierefrei erreichbar.

Vorläufige Prozess-Termine:

17. März: 9 – 15.30 h
19. März: 9 – 15.30 h
20. März: 9 – 15.30 h

26. März: 9 – 15.30 h
27. März: 9 – 15.30 h

03. April: 9 – 15.30 h

08. April: 9 – 15.30 h
10. April: 9 – 15.30 h
11. April: 9 – 15.30 h

23. April: 9 – 15.30 h
24. April: 9 – 15.30 h

28. April: 9 – 15.30 h
29. April: 9 – 15.30 h

06. Mai: 9 – 15.30 h

Nicht sehr schön, aber läuft zumindest wieder… ;)

Wie ihr seht geht die Seite wieder einigermaßen, aber der Feinschliff fehlt noch. Es hat sich jetzt auch der Aufbau der Termine verändert, von wegen Kalenderansicht etc.

Weiters ist nur auch endlich unser GPG Key unter Kontakte zu finden, damit ihr uns auch verschlüsselt eure Termine etc. zukommen lassen könnt.

DANKE! – Wir machen weiter aber die Seite will grad nicht…

Ok, zuerst wollen wir mal fett DANKE sagen, für das zahlreiche und sehr positive Feedback auf den letzten Post. Wir sind leider nicht dazugekommen allen einzeln zu antworten und wollen dies auf diesem Wegen nachholen.
Dies hat uns gezeigt, dass die Seite doch genutzt und geschätzt wird, und uns wieder sehr viel Kraft und Motivation für die Zukunft gegeben.

Und nach einem Software-Update ist die Seite im Moment nur halb funktionsfähig. Wir arbeiten daran und wie es aussieht ist das ein guter Zeitpunkt alle geplanten Updates durchzuführen… Das wird leider ein paar Tage Zeit in Anspruch nehmen, und bitten um Verständnis…

Schluss mit GegendieLangeweile?!

So, anscheinend schaffen wir es grad wirklich nicht die Seite aktuell zu halten, geschweige dem die geplanten Änderungen durchzuführen.
Und jetzt stehen wir vor einem großen Problem, weil eine Terminseite die nie aktuell ist, ist einfach nutzlos und unbrauchbar. Und so sind wir kurz davor, dieses Projekt als gescheitert zu erklären. Uns selbst ist nur so halb klar, inwieweit die Seite überhaupt genutzt wird, oder ob sich Leute ihre Termine eh woanders holen. Irgendwie kam in den zwei Jahren auch sehr wenig Feedback…
Nach einigem hin und her geben wir aber noch nicht ganz auf und werden statt dessen nochmal versuchen richtig durchzustarten!
Also schickt uns weiter eure Termine und gerne auch Feedback etc.
euer gdl kollektiv

Spät und langsam…

Nach fast einem Jahr wieder ein kleines Hallo von uns! Diesen Sommer war bei uns etwas die Luft raus und wir hatten auch nicht die Resourcen die Seite auf dem aktuellen Stand zu halten. Dafür möchten wir uns hiermit entschuldigen. Und auch wir gehen nach einer Sommerpause mit voller Motivation an die Arbeit!
Schickt uns weiter eure Termine!
Liebe, Luxus, Anarchie!

Antifacafé

Das Antifacafé wird jeden ersten und dritten Dienstag im Monat stattfinden. Die Türen öffnen um 19°° Uhr für alle, die in angenehmer Atmosphäre Erfahrungen mit linker (Anti-)Politik austauschen oder -sammeln, das ein oder andere Getränk zu sich nehmen wollen oder einfach Bock auf ein wenig Subkultur haben. Es wird in regelmäßigen Abständen Veranstaltungen geben, doch soll es auch eine Plattform sein, aktuelle politische Entwicklungen zu diskutieren, Texte zu besprechen und was euchsonst noch so alles einfällt.

@das Bäckerei

Disko Night

– alle 2 Wochen samstags 18h – 21h Disko Night (04.05.; 18.05.; usw…)

Markus, den mensch durch Musikprojekte wie OKMA oder JOMO kennt, lädt zu
einer integrativen Disco im Kaleidoskop. Musiziert und aufgelegt wird von
Markus und Freunden (Relups, The Kinder,…). Gemeinsam tanzen und zusammen
Spaß haben. Wir freuen uns auf dieses Event!

Trommeln lernen mit Menschen von KAMA

Trommeln lernen mit Menschen von KAMA

www.kama.or.at/infos

please bring your own drum or contact us

Hallo liebe Trommelfreund_innen,
es ist so weit der Trommelworkshop geht weiter, nach dem super Start und
der tollen Atmosphäre wird er nun wöchentlich montags fortgesetzt.
Es können ein paar Trommeln im Rahmen des Workshops zur Verfügung gestellt
werden, nur bitten wir euch uns dies mitzuteilen falls ihr eine benötigt
info@kama.or.at
Ansonsten könnt ihr alles mitnehmen was Geräusche macht und zum Thema
trommeln passen könnte, wir wünschen uns eine ähnliche Athmosphäre wie
beim Kama Jam und sind auf bestem Wege dort hin.

@Kaleidoskop

KuKuMA Jongliertruppe @Jugendzentrum(Kleing.-Ecke-Baumg., Eingang Kleing.)

Jongliergruppe
Liebe LiebhaberInnen fliegender und wirbelnder Menschen und Dinge.
Es gibt wieder Termine fürs offene Jonglier- und Akrobatiktraining von KuKuMA.

Die Termine für das kommende Halbjahr stehen fest. Das offene Training startet diesmal immer schon ab 16h wie immer im Jugendzentrum (Kleing.-Ecke-Baumg., Eingang Kleing.) Wir werden zukünftig auch versuchen immer wieder kleine Workshops zu organisieren. Dafür wird manchmal der ganze Raum benötigt werden und wer nur frei trainieren will, kann sicherheitshalber vorher anrufen: 0699/11129029
Im Normalfall sollte aber immer freies Training möglich sein.

Jänner: Sonntag 13.01.2013 // So. 27.01.2013
Februar: Sonntag 03.02.2013 // Sa. 09.02.2013
So. 24.02. 2013

Siebdruck Workshop @PerpetuuMobile 2.3

18:00 – 21:00 Siebdruck Workshop
Bei der Siebdruck-werkstatt wird darauf abgezielt, vielen Menschen den Umgang mit dieser Kunstform näher zu bringen. Eigene Impulse und Ideen können in die Werkstatt mitgenommen und von der Skizze bis zum Druck umgesetzt werden. Ebenso ist es natürlich möglich, mit bereits bestehenden Grafiken zu arbeiten. Jeden 1. und 3. Montag im Monat!

@PerpetuuMobile 2.3

C-Lab Café @C-Lab

13./20./27. November 2012 – C-Lab Café

Offen – Rumsitzen – Pläne schmieden – Computerprobleme Beheben
Und das alles bei Kaffee und Kuchen

@C-Lab (Wielandgasse 2-4, 2.Stock/Medienwerkstatt)

Technische Scheisse…

Diesen Post müssen wir wieder mit einer kurzen Entschludigung anfangen. Und zwar an alle Menschen und Gruppen deren Termine wir in den letzten 2 Wochen nicht posten konnten. Hatten technische Probleme, jetzt sollt alles wieder passen und am aktuellen Stand sein. Schickt uns weiterhin eure Termine! Danke!

Etwas langsam gerade…

06. Juni 2012

Wir wollen uns mal kurz entschuldigen wenn es nicht immer alle Termine auf unsere Seite schaffen. Hin und wieder liegt das an uns, hin und wieder aber auch mal an der Technik.

Ansonsten sind wir einigermaßen zufrieden wie die Seite läuft und genutzt wird, und wir selbst haben dadurch auch von Locations erfahren, von denen wir noch nie zuvor gehört hatten.
Was unserer Meinung leider noch nicht so klappt, ist das Termine etwas mehr aufeinander abgestimmt werden, denn auch im Juni sind wieder mal zwei Solifeste auf den gleichen Tag gefallen. Dies könnte vielleicht auch verhindert werden, wenn ihr uns eure Termine früher schickt, auch wenn vl noch nicht das ganz Programm steht…

Aber das nur ein paar Gedanken unsererseits.
Weiters wird es noch bald mal eine neue Rubrik geben, wie mensch uns am besten Termine zukommen lässt und welche Termine wir ankündigen und welche nicht(wo die Entscheidung nicht immer so einfach ist).

Das wars mal wieder!
Li(e)bertäre Grüsse
GDL Kollektiv

halbes Jahr!

21. Februar 2012
Nach einem halben Jahr rennt die Seite immer noch ganz gut und wir sind einigermaßen zufrieden, Wir möchten uns aber entschuldigen, dass wir hin und wieder etwas länger brauchen um Sachen hochzustellen. In Zukunft werden wir versuchen damit pünktlicher zu sein. Bitte schickt uns weiterhin eure Termin.  Danke!

KuKuMA Jongliergruppe

liebe liebhaberInnen fliegender und wirbelder menschen und dinge
liebe todfeindInnen des warenproduzierenden patriarchats

die offenen trainingstermine fürs kommende halbjahr stehen wieder fest.

01.04., 08.04., 22.04., 29.04., 06.05., 13.05., 10.06
um 18h Treffen im Jugendzentrum Baumgasse/Ecke Schlachthausgasse

wo genau: Jugendzentrum Come together; Kleingasse 5 im 3.Bezirk.(1030
Wien) – einfach beim Seiteneingang die Stufen hinunter
was sonst: Mitmachen ist kostenlos

bei fragen 069911129029

http://jongliergruppe.blogsport.eu/

ebenfalls wie immer, ist es nett wenn ihr ein bisschen essen und trinken
mitbringt damit wir danach kochen, gemeinsam essen und blödsinn von uns
geben können.