DEMO – Freiheit und Gerechtigkeit für Migrant *innen und Flüchtende in Libyen – Sklaverei beenden! Black lives matter! @Museumsquartier / Marcus Omofuma Denkmal

When:
December 16, 2017 @ 12:00
2017-12-16T12:00:00+01:00
2017-12-16T12:15:00+01:00

DEMO – Freiheit und Gerechtigkeit für Migrant *innen und Flüchtende in
Libyen – Sklaverei beenden! Black lives matter!

Schluss mit der Versklavung, Folterung, Vergewaltigung und Ermordung von
Migrant*innen und Flüchtenden in Libyen! Keine EU-Gelder für libysche
Milizen! Keine Deals auf Kosten flüchtender Menschen! Schluss mit
menschenverachtender Migrationspolitik!

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DEMO – Freedom and Justice for migrants in Libya! Stop slavery! Black
lives matter!

Stop the enslavement, torture, rape and killings of migrants in Libya!
Stop spending EU money on Libyan militia! Stop the dirty deals on the
backs of migrants! Stop the racist migration policies!

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Demonstration Samstag, 16.12.2017, ab 12:00 Uhr
Ab Museumsquartier / Marcus Omofuma Denkmal

https://www.facebook.com/events/267355817126490

Freiheit und Gerechtigkeit für Migrant *innen und Flüchtende in Libyen –
Sklaverei beenden! Black lives matter!

Schluss mit der Versklavung, Folterung, Vergewaltigung und Ermordung von
Migrant*innen und Flüchtenden in Libyen! Keine EU-Gelder für libysche
Milizen! Keine Deals auf Kosten flüchtender Menschen! Schluss mit
menschenverachtender Migrationspolitik!

Demonstration Samstag, 16.12.2017, ab 12:00 Uhr Ab Museumsquartier /
Marcus Omofuma Denkmal

Seit Monaten weisen Menschenrechtsorganisationen darauf hin, dass in
Libyen durch von der EU finanzierte Milizen schwere Verbrechen an
afrikanische Migrantinnen und Menschen auf der Flucht begangen werden.
Tausende von Menschen werden unter grausamen Bedingungen in
Privatgefängnissen und Haftzentren festgehalten. Schockierende Aufnahmen
haben gezeigt, wie auf einem Sklavinnenmarkt Menschen für 1200 libysche
Dinar, etwa 730 Euro, verkauft werden. V.a. Frauen werden systematisch
vergewaltigt, und es gibt zahlreiche Morde. Die sog. Küstenwache
behindert Seenotrettung in internationalen Gewässern, bringt Menschen
gewaltsam nach Libyen zurück und sorgt dafür, dass noch mehr Menschen
entweder im Mittelmeer ertrinken oder in Gewalt und Versklavung festsitzen.

Diese Verbrechen sind eine direkte Folge europäischer Migrationspolitik:
Die Staaten der EU stellen Geld und Trainingsprogramme für libysche
Küstenwache und für “Grenzschutzmissionen” in Libyen bereit, damit diese
Migrant*innen und Flüchtende daran hindern, über das Mittelmeer nach
Europa zu reisen.

In vielen Städten in Afrika und auf der ganzen Welt gehen in diesen
Tagen viele tausende von Menschen gegen das schreckliche und barbarische
Unrecht in Libyen auf die Straße.

Leute, erhebt euch auch in Wien! Denn Europa hat kein Recht,
Versklavung, Folter, Vergewaltigung und Mord in Libyen zu finanzieren!
Migrant*innen und flüchtende Menschen dürfen keinen Tag länger gewaltsam
in Libyen festgehalten oder dorthin abgeschoben werden! Es braucht einen
Aufschrei!

Nein zu schmutzigen EU-Deals auf Kosten flüchtender Menschen! Beim
EU-Afrika-Gipfel in Abidjan/Côte d’Ivoire haben Merkel und Macron, mit
Beteiligung der Staatschefs von Niger, Tschad, Kongo-Brazzaville, die
Weichen für einen neuen Deal mit der sog. libyschen Regierung gestellt.
Ziel: Schneller Rücktransport, d.h. Abschiebung, der Menschen, die in
den libyschen Lagern gefangen gehalten werden, in ihre Herkunftsländer –
fern von Europa. Wir verurteilen es aufs Schärfste, dass die Gräueltaten
in Libyen nun für einen Deal instrumentalisiert werden, der nur auf
weitere Abschottung Europas und massenhafte Abschiebungen abzielt.
Ebenso verurteilen alle Programme zur Schließung von Reiserouten und zur
Militarisierung der Grenzen auf dem afrikanischen Kontinent – denn diese
Maßnahmen sorgen dafür, dass tausende von Menschen in der Wüste und auf
dem Mittelmeer ihr Leben verlieren.

Wir fordern stattdessen: Freiheit und sichere Reisewege für alle die
Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen ihre Länder verlassen
müssen! Keine Finanzierung und Waffenlieferungen für libysche Milizen
oder für diktatorische Regime wie Omar Al-Bashir im Sudan, damit diese
für die EU-Staaten die Drecksarbeit übernehmen!

Nein zu österreichischen Politik der Grenzschließungen! Außenminister
Kurz, vermutlich demnächst Bundeskanzler, fordert, dass die
Mittelmeerroute geschlossen wird und Internierungslager in Libyen
errichtet werden. Wer so etwas fordert, macht sich mitschuldig an
Versklavung, Vergewaltigungen und Misshandlungen. Wir als Gesellschaft
dürfen so eine menschenverachtende Politik nicht mittragen!

Wir fordern: Bewegungsfreiheit für Migrant*innen und Flüchtende statt
tödlichem Grenzregime! Keine “Schließung der Mittelmeerroute”! Keine
EU-Internierungslager in Afrika!