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Normale Öffnungszeiten, Voküs usw. sind unter regelmäßige zu finden.

 

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NoS20-Mobiveranstaltung & Solikonzert: 3deutige Aussage // Ausnahmezustand // Krót // Gehörsturz // Resi @ekh 20:00
NoS20-Mobiveranstaltung & Solikonzert: 3deutige Aussage // Ausnahmezustand // Krót // Gehörsturz // Resi @ekh
Sep 1 @ 20:00
NoS20-Mobiveranstaltung & Solikonzert: 3deutige Aussage // Ausnahmezustand // Krót // Gehörsturz // Resi @ekh
NoS20-Mobi-Veranstaltung & Solikonzert (erste EKH-Veranstaltung nach der Sommerpause) Mit 3deutige Aussage // Ausnahmezustand // Krót // Gehörsturz // Resi Am 20. September 2018 soll in Salzburg im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft ein informelles Treffen der Staats- und Regierungschef_innen stattfinden. Als … Continue reading
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Weibafrühstück @ekh 14:00
Weibafrühstück @ekh
Sep 2 @ 14:00 – 18:00
Weibafrühstück Sowie jeden ersten Sonntag im Monat gibt es ein leckeres veganes Buffet gegen Staat,Patriarchat und (Hetero-)Sexismus. !!! Austausch erwünscht, purer Konsumismus nicht !!! @ekh
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Alkslk // Leberzerroze @ekh 20:00
Alkslk // Leberzerroze @ekh
Sep 5 @ 20:00
Alkslk // Leberzerroze @ekh
Mittwoch, 05.09. ALKSLK // LEBERZERROZE ALKSLK – アルカシルカ ALKSLK (Aussprache: Arukashiruka) kommen aus Okinawa, der südlichsten Insel Japans, und im okinawanischen Dialekt bedeutet ihr Bandname soviel wie „Das Alluniversum“. Musikalisch? Eine wilde Mischung aus Hardcore, Folkpunk und naiven Kindermelodien. Das … Continue reading
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Hofbar.Antirepsolibar @ekh 18:00
Hofbar.Antirepsolibar @ekh
Sep 6 @ 18:00 – 22:00
Jeden Donnerstag in den warmen Monaten gibts ab 18:00 Uhr die Hofbar deren Erlös Antirepressionskosten zugutekommt. Dazu gibts auch immer leckeres veganes Essen gegen Spende, meistens von der wunderbare Kochgruppe FUG! EKH/Hof Wielandgasse 2-4 1100 Wien
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Druckraum 17:30
Druckraum
Sep 7 @ 17:30 – 19:00
Druckraum Redtenbachergasse 3/ Souterrain, 1160 Wien http://www.druckraum.lnxnt.org Im anarchistisch, anarchosyndikalistisch, libertär-kommunistischen Druckraum kannst Du jeden Freitag 17:30 bis 22 Uhr – und auf Absprache auch an anderen Tagen – drucken, wo nach Dir ist. Es gibt u.a. Copyprinter, Kopierer, Schneidemaschine … Continue reading
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Trashcat // Blatoidea // Ghettö // Boak // Yarvar Cocha // Kutya Harap @ekh 20:00
Trashcat // Blatoidea // Ghettö // Boak // Yarvar Cocha // Kutya Harap @ekh
Sep 8 @ 20:00
Samstag, 08.09. TRASHCAT // BLATOIDEA // GHETTÖ // BOAK // YARVAR COCHA // KUTYA HARAP Kotz DiY Events und Die Lärmzentrale present: TRASHCAT Fetziger Punk‘n‘Roll aus London, mit dem ehemaligen Schlagzeuger von THE RESTARTS an Gitarre und Gesang. www.reverbnation.com/trashcatrocknroll BLATOIDEA … Continue reading
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Hofbar.Antirepsolibar @ekh 18:00
Hofbar.Antirepsolibar @ekh
Sep 13 @ 18:00 – 22:00
Jeden Donnerstag in den warmen Monaten gibts ab 18:00 Uhr die Hofbar deren Erlös Antirepressionskosten zugutekommt. Dazu gibts auch immer leckeres veganes Essen gegen Spende, meistens von der wunderbare Kochgruppe FUG! EKH/Hof Wielandgasse 2-4 1100 Wien
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Druckraum 17:30
Druckraum
Sep 14 @ 17:30 – 19:00
Druckraum Redtenbachergasse 3/ Souterrain, 1160 Wien http://www.druckraum.lnxnt.org Im anarchistisch, anarchosyndikalistisch, libertär-kommunistischen Druckraum kannst Du jeden Freitag 17:30 bis 22 Uhr – und auf Absprache auch an anderen Tagen – drucken, wo nach Dir ist. Es gibt u.a. Copyprinter, Kopierer, Schneidemaschine … Continue reading
ÜNFÜG concert + video @ekh 20:00
ÜNFÜG concert + video @ekh
Sep 14 @ 20:00
Freitag, 14.09. ÜNFÜG concert + video der Name ist Programm. Die drei Typen aus der Großfeldsiedlung, schrauben jetzt seit Anfang 2017 an ihrem ‘Punk wie ihn Wien verdient’. Es geht hier um Ehrlichkeit, AufdieFresse Momente und dem klein wenig Hoffnung … Continue reading
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GALACTIC TOWNSHIP #21 @AU 22:00
GALACTIC TOWNSHIP #21 @AU
Sep 15 @ 22:00
GALACTIC TOWNSHIP #21 Von 15. Sept, 22:00 bis 16. Sept, 03:30 @ AU – Brunnengasse 76, 1160 Wien Lineup: ▶ Wolloff ▶ Mega DJ Mama ▶ Miami Vince ▶ Dr Highway & Mr Patrol styles: shangaan electro, xigaza, doble paso, … Continue reading
GLOW 80s Dance-Party @ekh 22:00
GLOW 80s Dance-Party @ekh
Sep 15 @ 22:00
GLOW 80s Dance-Party @ekh
Freunde und Liebhaberinnen der Tanzschule, ab September gibz n tanschulenartiges   Partyformat im EKH: A T O M I C G L I T T E R! Motto ist GLOW – Gorgeous Ladies of Wrestling Strictly 80-actionfilm-dorky-dance-music a la John Farnham, … Continue reading
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Veranstaltungsreihe: Gegenstrategien und Widerstand am Vorabend des Faschismus @ÖH Wien 10:00
Veranstaltungsreihe: Gegenstrategien und Widerstand am Vorabend des Faschismus @ÖH Wien
Sep 16 @ 10:00 – 17:00
Veranstaltungsreihe: Gegenstrategien und Widerstand am Vorabend des Faschismus @ÖH Wien
So 29. Juli: Von „Identitären und Hausbesetzern“. Lehren aus dem Juli 1927? Sa 11. August: Politische Repression 1933-1938. Handlungsmöglichkeiten in der Illegalität So 16. September: Frauen im Widerstand gegen den Austrofaschismus So 30. September: Protest auf der Straße, in Kunst … Continue reading
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Tragedy // Suicidas @Pankahyttn 19:30
Tragedy // Suicidas @Pankahyttn
Sep 19 @ 19:30
Tragedy // Suicidas @Pankahyttn
Tragedy – Hardcore Punk aus Portland, USA https://tragedyhc.bandcamp.com/ Suicidas – Punk aus Wien/Barcelona https://suicidas.bandcamp.com/ https://de-de.facebook.com/suicidaspunks/ https://sabotagerecords.bandcamp.com/album/suicidas-los-primeros-seven-inches-12
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#hambibleibt !! Demo in Wien vor der Deutschen Botschaft 08:00
#hambibleibt !! Demo in Wien vor der Deutschen Botschaft
Sep 20 @ 08:00 – 17:00
#hambibleibt !! Demo in Wien vor der Deutschen Botschaft Donnerstag 20.9. von 8 bis max. 17 Uhr Vorbeikommen, kreativ protestieren, Transpis u Co mitnehmen! Demo ist angemeldet. Gauermanngasse 2-4, 1010 Wien Burn Capitalism, not Coal! Bitte kommen, bitte weiterleiten! Mehr … Continue reading
Hofbar.Antirepsolibar @ekh 18:00
Hofbar.Antirepsolibar @ekh
Sep 20 @ 18:00 – 22:00
Jeden Donnerstag in den warmen Monaten gibts ab 18:00 Uhr die Hofbar deren Erlös Antirepressionskosten zugutekommt. Dazu gibts auch immer leckeres veganes Essen gegen Spende, meistens von der wunderbare Kochgruppe FUG! EKH/Hof Wielandgasse 2-4 1100 Wien
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Druckraum 17:30
Druckraum
Sep 21 @ 17:30 – 19:00
Druckraum Redtenbachergasse 3/ Souterrain, 1160 Wien http://www.druckraum.lnxnt.org Im anarchistisch, anarchosyndikalistisch, libertär-kommunistischen Druckraum kannst Du jeden Freitag 17:30 bis 22 Uhr – und auf Absprache auch an anderen Tagen – drucken, wo nach Dir ist. Es gibt u.a. Copyprinter, Kopierer, Schneidemaschine … Continue reading
Perspektiven auf ein Europa jenseits von Angst und Abschottung – Podiumsdiskussion in Wien anlässlich des EU-Gipfels in Salzburg @Kunsttankstelle Ottakring 19:00
Perspektiven auf ein Europa jenseits von Angst und Abschottung – Podiumsdiskussion in Wien anlässlich des EU-Gipfels in Salzburg @Kunsttankstelle Ottakring
Sep 21 @ 19:00 – 22:00
Datum: 21.9., 19-22 Uhr Ort: Kunsttankstelle Ottakring, Grundsteingasse 45-47, 1160 Vienna, Austria Perspektiven auf ein Europa jenseits von Angst und Abschottung Podiumsdiskussion in Wien anlässlich des EU-Gipfels in Salzburg Text: Im Rahmen der Podiumsdiskussion werden wir mit den Diskutant*innen einen … Continue reading
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“Safety For All” – S20 Counter-Summit in Vienna @Yppenplatz
“Safety For All” – S20 Counter-Summit in Vienna @Yppenplatz
Sep 22 all-day
“Safety For All” – S20 Counter-Summit in Vienna Following the protest in Salzburg, we invite you to join the Counter Summit for Solidarity and Safety for All in Vienna: We want to challenge their notion of security and develop strategies … Continue reading
Externalisierung des EU-Grenzregimes nach Afrika – Public Hearing @Yppenplatz 19:00
Externalisierung des EU-Grenzregimes nach Afrika – Public Hearing @Yppenplatz
Sep 22 @ 19:00 – 22:00
Datum: 22.9., 19-22 Uhr Ort: Yppenplatz, 1160 Wien Externalisierung des EU-Grenzregimes nach Afrika Public Hearing Text: (english version below) Am 20. September treffen sich die EU-Staatschefs in Salzburg zu einem Gipfel über „Sicherheit und Migration“. Österreichs rassistische neue Regierung leitet … Continue reading
12 Jahre Wagenplatz AKW Lobau @AKW Lobau 20:00
AN.RI.AC (Animal Rights Activists) Solikonzert mit: Here For A Reason // Bad Ascent // A New Chapter // Counterweight // Stesy // Dedications // In This Temple @ekh 20:00
AN.RI.AC (Animal Rights Activists) Solikonzert mit: Here For A Reason // Bad Ascent // A New Chapter // Counterweight // Stesy // Dedications // In This Temple @ekh
Sep 22 @ 20:00
Samstag, 22.09. AN.RI.AC (Animal Rights Activists) Solikonzert mit: Here For A Reason (Pop-Punk, Wien) https://soundcloud.com/user-51361187 Bad Ascent (Hardcore, Wien) https://badascenthc.bandcamp.com/ A New Chapter (Crossover, Decin) www.bandzone.cz/anewchapter Counterweight (Metalcore, Klagenfurt) www.bandzone.cz/anewchapter SteSy (Metalcore/Hardcore, Breitenbrunn) https://stesy.bandcamp.com/ Dedications (Metalcore, Wien) https://www.dedications.at/ In This … Continue reading
Neutron Rats // Vivere Merda @Pankahyttn 20:00
Neutron Rats // Vivere Merda @Pankahyttn
Sep 22 @ 20:00
Neutron Rats – Hardcore Punk aus Albany – New York , USA https://neutronrats.bandcamp.com/ https://www.facebook.com/killedbyrats/ Vivere Merda – Hardcore Punk aus Udine , Italien https://www.facebook.com/Vivere-Merda-130220595062/ http://www.viveremerda.com/ @Pankahyttn Johnstraße 45 1150 Wien
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Krass Kepala // Røst @ekh 20:00
Krass Kepala // Røst @ekh
Sep 25 @ 20:00 – 21:00
25.09. KRASS KEPALA (IDN) / RØST (AUT) @ EKH, Wien NO VISA TOUR 25.09. KRASS KEPALA (IDN) / RØST (AUT) @ EKH, Wien https://krasskepala.bandcamp.com https://rost666.bandcamp.com KRASS KEPALA is a d-beat crust band from indonesia, bandung…they existing since ever and bringing … Continue reading
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Hofbar.Antirepsolibar @ekh 18:00
Hofbar.Antirepsolibar @ekh
Sep 27 @ 18:00 – 22:00
Jeden Donnerstag in den warmen Monaten gibts ab 18:00 Uhr die Hofbar deren Erlös Antirepressionskosten zugutekommt. Dazu gibts auch immer leckeres veganes Essen gegen Spende, meistens von der wunderbare Kochgruppe FUG! EKH/Hof Wielandgasse 2-4 1100 Wien
Infoveranstaltung zum Anarchist Defense Fund @ekh 20:00
Infoveranstaltung zum Anarchist Defense Fund @ekh
Sep 27 @ 20:00
Infoveranstaltung zum Anarchist Defense Fund @ekh
Do, 27.09. Vorstellung des Anarchist Defense Fund, 20 Uhr Seit Anfang des Jahres gibt es den International Anarchist Defense Fund und damit eine neue kollektive Unterstützungsstruktur, die sich als Ziel gesetzt hat Anarchist*Innen auf der ganzen Welt, die aufgrund ihrer … Continue reading
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Druckraum 17:30
Druckraum
Sep 28 @ 17:30 – 19:00
Druckraum Redtenbachergasse 3/ Souterrain, 1160 Wien http://www.druckraum.lnxnt.org Im anarchistisch, anarchosyndikalistisch, libertär-kommunistischen Druckraum kannst Du jeden Freitag 17:30 bis 22 Uhr – und auf Absprache auch an anderen Tagen – drucken, wo nach Dir ist. Es gibt u.a. Copyprinter, Kopierer, Schneidemaschine … Continue reading
1 Jahr DIY Punk Beisl mit Gride // Six-Score @ekh 20:00
1 Jahr DIY Punk Beisl mit Gride // Six-Score @ekh
Sep 28 @ 20:00
Freitag, 28.09. 1 Jahr DIY Punk Beisl mit GRIDE // SIX-SCORE DIY PUNK BEISL feiert sein erstes Jubiläum und das heisst noch mehr Lärm als sonst! GRIDE (Prachatice, Tschechien) Zweifellos eine von den meist interessanten, originellen und respektierten Bands in … Continue reading
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Tut Das Not // Verklärungsnot @ekh 20:00
Tut Das Not // Verklärungsnot @ekh
Sep 29 @ 20:00
Samstag, 29.09. TUT DAS NOT // VERKLÄRUNGSNOT “ich bin seelisch divergent, indem ich gewissen namenlosen realitäten zu entfliehen versuche die mein leben hier plagen” nach 4 alben zwischen 99 und 09 waren sie auf einmal weg, tut das not, eine … Continue reading
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Veranstaltungsreihe: Gegenstrategien und Widerstand am Vorabend des Faschismus @ÖH Wien 10:00
Veranstaltungsreihe: Gegenstrategien und Widerstand am Vorabend des Faschismus @ÖH Wien
Sep 30 @ 10:00 – 17:00
Veranstaltungsreihe: Gegenstrategien und Widerstand am Vorabend des Faschismus @ÖH Wien
So 29. Juli: Von „Identitären und Hausbesetzern“. Lehren aus dem Juli 1927? Sa 11. August: Politische Repression 1933-1938. Handlungsmöglichkeiten in der Illegalität So 16. September: Frauen im Widerstand gegen den Austrofaschismus So 30. September: Protest auf der Straße, in Kunst … Continue reading
A-Café: Vorstellung des International Anarchist Defense Fund @Perpetuum Mobile 18:30
A-Café: Vorstellung des International Anarchist Defense Fund @Perpetuum Mobile
Sep 30 @ 18:30
A-Café: Vorstellung des International Anarchist Defense Fund @Perpetuum Mobile
A-Café So, 30.9.2018: Vorstellung des International Anarchist Defense Fund ***english below*** Die Sommerpause ist vorbei und wir starten in den Herbst mit einer Vorstellung des International Anarchist Defense Fund: Seit Anfang des Jahres gibt es den International Anarchist Defense Fund … Continue reading

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Eine globale Sicht auf die Repression: Der Gefängnisstreik und die Solidaritätswoche mit anarchistischen Gefangenen

Quelle: its going down, Übersetzt von ABC Wien

In den Vereinigten Staaten ist ein praktisch noch nie dagewesener Gefängnisstreik im Gange, der neue Paradebeispiele für die Koordination zwischen Kämpfen in Gefängnissen und Haftanstalten und der Solidarität mit denen hinter Gittern schafft. In der Zwischenzeit ist vom 23. bis 30. August die sechste jährliche Solidaritätswoche mit anarchistischen Gefangenen, in der Anarchist*innen auf der ganzen Welt solidarische Kämpfe in verschiedenen Ländern und Kontinenten koordinieren. Wir sind der festen Überzeugung, dass jede*r Gefangene ein*e politische*r Gefangene*r ist, und dass der beste Weg anarchistische Gefangene zu unterstützen darin besteht, eine Bewegung gegen den Komplex aus Gefängnis und Industrie (prison-industrial complex) zu schaffen. Gleichzeitig ist die Woche der weltweiten Solidarität auch eine großartige Möglichkeit, von unseren Gefährt*innen aus anderen Teilen der Welt Informationen über die verschiedenen Repressionsstrategien, die die unterschiedlichen Regierungen heutzutage anwenden, zu bekommen und wie diesen entgegengewirkt werden kann.

Im folgenden Text werden wir heutige Repressionsmuster, die gegen Anarchist*innen auf der ganzen Welt gerichtet sind, sowie einige Wege, wie die Bewegung darauf reagierte, untersuchen. bBetrachtet man dies als einen Mikrokosmos der Art wie Repression in Bezug auf die breite Bevölkerung funktioniert, kann es uns helfen die Gefangenensolidarität als einen Teil der umfangreichen Kämpfe gegen Gefängnisse und für die Freiheit aller Menschen zu verstehen. Als Anarchist*innen wollen wir staatliche Repressionstaktiken analysieren, um bessere Sicherheitspraktiken zu entwickeln, internationale Verbindungen aufzubauen und geschickter darin zu werden, uns zu unterstützen und füreinander da zu sein.

Repressionswellen 2017 – 2018

In den ersten beiden Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts haben sich die Repressionen gegen Anarchist*innen und ihre Gefährt*innen immer weiter verschärft. Einige der bekanntesten Beispiele der letzten Jahre sind der Tarnac Fall in Frankreich, eine „Terrorismus“-Untersuchung die 2008 begann und dieses Jahr damit endete, dass alle Angeklagten freigesprochen wurden;  Operations Pandora, Piñata und Pandora 2  in Spanien, die im Dezember 2014 begannen und dieses Jahr abgeschlossen wurden; Scripta Manent  in Italien, seit 2017; Operation Fenix in Tschechien, seit Frühling 2015; die Angriffe der Polizei überall in Europa seit der Kämpfe im Sommer 2017 in Hamburg; der Warsaw Three Brandstiftungsfall in Polen, 2016-2017; und Massenrepression in den USA, die aus der Besetzung von Standing Rock und dem Widerstand gegen  Trump’s Amtseinführung resultierten, wobei hierbei der letzte Fall im Juli letzten Jahres abgeschlossen wurde. Wir beobachten auch anhaltende Repressionen in der Diktatur von Belarus und Russland, in letzter Zeit meist im Zusammenhang mit dem „Network“ Fall.

Überall auf der Welt wählen Staaten und ihre Polizeikräfte aus dem gleichen Sortiment an Taktiken um das gleiche Ziel zu erreichen. Die spezifischen Entscheidungen die sie treffen, variieren je nach Kontext, aber der Werkzeugkasten und die grundlegenden Zielsetzungen sind die gleichen.

Es werden beispielsweise in vielen verschiedenen Ländern die gleichen Computerprogramme verwendet, um Online-Zensur zu realisieren. In einigen Ländern werden sie dazu verwendet, einzelne Websites zu blockieren, während anderswo direkt eine Vielzahl an Inhalten geblockt wird – in beiden Fällen ist das gleiche Prinzip wirksam und die Autoritäten müssen nur einige weitere Häkchen in der Repressions-Software setzen, um die erste Situation zur zweiten zu machen. Das gleiche gilt für andere Formen der Polizeirepression. Dies zeigt, der Unterschied zwischen einer vermeintlich freizügigen liberalen Demokratie und einer autokratischen Diktatur ist quantitativ und nicht qualitativ.

Wenn die Polizei in einem Teil der Welt eine neue Strategie entwickelt oder eine spezifische Taktik häufiger anwendet, verbreitet sich dies oft auf andere Polizeibehörden auf der ganzen Welt. Zum Beispiel können wir Parallelen zwischen den verschiedenen Fällen mit Gefängnisstrafen in den USA ziehen – Eric McDavid, David McKay, Bradley Crowder, Matthew DePalma, the NATO 3, the Cleveland 5 – und nachfolgend die Operation Fenix in Tschechien, bei der Agents Provocateurs versuchten, Leute zur Planung von Angriffen gegen einen Militärzug sowie ein Polizeiräumkommando mittels Molotov Cocktail zu bewegen. Anfangs war die Operation Fenix eine Kampagne gegen das Netzwerk der Revolutionary Cells, ein Netzwerk das sich zu diversen Brandanschlägen gegen Polizei und Kapitalist*innen bekannt hatte; am Ende war es ein erfolgloser Versuch, Anarchist*innen zu stigmatisieren und die Legitimität der tschechischen Polizei in den Augen der Öffentlichkeit wiederherzustellen.

Ebenso können wir die Operation Fenix im Kontext der jahrzehntelangen Bemühungen der Polizei in Italien, der USA, Frankreich, Spanien und anderswo verstehen, einen Präzedenzfall zu schaffen, um Fälle terroristischer Verschwörung zu kreieren, mit denen Anarchist*innen diskreditiert und inhaftiert werden können. Einzeln betrachtet sind der Marini Fall in Italien, der Tarnac 9 Fall, Operationen Pandora und Pinata und Operation Fenix nichts mehr als irritierende Beispiele für das übertriebene und kompetenzüberschreitende Verhalten der Staatsanwaltschaft. Wenn wir diese Fälle aber als Teil eines globalen Musters betrachten, in dem die repressiven Kräfte des Staates nach einer neuen Methode suchen, die Netzwerke, die weitverbreitete soziale Bewegungen verbinden, zu neutralisieren, können wir erkennen, was sie alle gemeinsam haben. In diesem Kontext wird auch deutlich, wie sich die russische Taktik der Folter von Gefangenen, um falsche Geständnisse zu bekommen, auf andere Länder ausbreiten kann, wenn wir nicht sofort Schritte unternehmen, dies bekannt zu machen. Deshalb ist es so wichtig, einen globalen Ansatz zur Untersuchung staatlicher Repression zu verfolgen.

Wachsende internationale polizeiliche Zusammenarbeit

Überall auf der Welt kooperieren Polizeikräfte mehr als je zuvor. Repression in ganz Europa zeigt die internationale polizeiliche Zusammenarbeit und die extremistischen und terroristischen Paragrafen in Aktion.

Der jüngste Fall des Bankraubs in Aachen zeigt dies: ein europäischer Haftbefehl, das Teilen von Geheimdienstinformationen unter Polizeieinheiten und die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen diversen Justizbehörden nach zwei Bankenteignungen 2013 und 2014. Spanische und deutsche Polizei kooperierten, um DNA-Material der angeblichen Enteigner*innen zu erhalten, die wegen des Überfalls der Pax Bank, der Bank der katholischen Kirche, verurteilt wurden.

Im letzten Fall im Zusammenhang mit der SHAC Kampagne (Stop Huntigdon Animal Cruelty), der auf den derzeitigen Animal Liberation Gefangenen Sven van Hasselt abzielte, können wir diesen Trend ebenfalls erkennen. Sechs europäische Staaten kollaborierten bei seiner Verhaftung.

Wir sehen ebenfalls, dass die Polizei in verschiedenen Ländern ihre Ausbildung und Erfahrungen auf einer besser organisierten Basis austauschen. So veranstaltete die europäische Polizeiakademie (CEPOL) ein Terrorismus Seminar in Griechenland im Juli 2012, bei dem die italienischen Behörden einen detaillierten Überblick über die repressiven Maßnahmen lieferten, die sie gegen die aufständische anarchistische Bewegung eingesetzt hatten. Das Europäische Polizeiamt (EUROPOL) veröffentlicht jedes Jahr einen Bericht, Terrorismus Situation und Trendanalysen (TE-SAT), in dem ein Kapitel dem linken und anarchistischen „Terrorismus“ gewidmet ist. Diese Art der Zusammenarbeit hat an anderen Orten an Dynamik gewonnen, wie die European Union Intelligence and Situation Center (SitCen); die Mitgliedstaaten der europäischen Union kooperieren auch auf rechtlicher Ebene mit Institutionen wie Eurojust (Anm: Einheit für justizielle Zusammenarbeit der Europäischen Union).

Regierungen im globalen Norden rüsten und trainieren routinemäßig im globalen Süden, um ihre Technologie- und Repressionsstrategien einzusetzen. Deutschland und Israel haben beispielsweise ein Vermögen mit der Unterstützung Brasiliens bei der WM 2014 gemacht. In einem extremen Beispiel versucht Großbritannien nun, Gefangene nach Afrika auszulagern und einen neuen Gefängnisflügel in Nigeria zu errichten. All dies sind gute Gründe, unsere Kämpfe miteinander zu verknüpfen.

Terrorismus Diskurs und Gesetzgebung

Gesetze und Rhetorik gegen „Extremismus“ und „Terrorismus“ sind einige der mächtigsten zeitgenössischen Werkzeuge, um soziale Kämpfe zu kriminalisieren und zu delegitimieren. Viele Staaten entwickeln Anti-Terror-Gesetze als Folge der vorherigen Generation von politischen Bewegungen, wie die Baskische Unabhängigkeitsbewegung in Spanien oder die Rote-Armee-Fraktion (RAF) in Deutschland in den 1970ern. In gewisser Weise kann dies die Struktur des „Terrorismus“ veraltet erschienen lassen, wenn es um zeitgenössische soziale Bewegungen geht, denen es normalerweise an den formalen Hierarchien wie in der RAF fehlt.

Die Hauptfunktion des „Terrorismus“-Rahmens besteht darin, die Aussetzung der gesetzlichen Rechte zu legitimieren, um die Polizei zu befähigen, uneingeschränkte Überwachung, unbefristete Inhaftierung ohne Anklage oder Gerichtsverfahren, völlige Isolation im Gefängnis, Folter anzuwenden – all die Taktiken, die bereits früher zur Aufrechterhaltung des Kolonialregimes, von Monarchien oder Diktaturen angewandt wurden. Seit dem 11. September 2001 und der Erklärung des sogenannten „Kriegs gegen den Terror“ wurden Anti-Terror-Gesetze auf der ganzen Welt verschärft, um Personen die die Stabilität der herrschenden Ordnung bedrohen könnten, mit diesen Taktiken zu unterdrücken.

Deshalb können die liberalsten europäischen Demokratien mit den Autoritäten einer virtuellen Diktatur wie Putins Russland übereinstimmen, die den gleichen rechtlichen Rahmen sowohl gegen Anarchist*innen, die die Öffentlichkeit gegen Polizeigewalt verteidigt, als auch gegen Fundamentalist*innen, die willkürlich Zivilist*innen für den islamischen Staat angreifen, haben. Diese beiden Fälle haben in Bezug auf Taktiken, Werte oder Ziele nichts gemeinsam; die eine Sache, die sie verbindet, ist, dass beide die zentralisierte Macht der vorherrschenden Regierung in Frage stellen und herausfordern.

Repression: Eine internationale Sprache mit lokalen Dialekten

„Finde heraus, bis zu welchem Grad Menschen sich stillschweigend unterwerfen lassen, dann hast du genau das Maß, wie viel Ungerechtigkeit ihnen auferlegt werden kann.“
“Find out just what any people will quietly submit to and you have the exact measure of the injustice and wrong which will be imposed on them.”

-Frederick Douglass [1]

Es gibt einige neue Entwicklungen im Bereich der staatlichen Repression. Zum Beispiel sehen wir eine rasante Entwicklung der Repressionstaktiken in Russland im Zusammenhang mit dem „Network“ Fall, bei dem viele Aktivist*innen gekidnappt, bedroht, geschlagen und mit Elektroschocks, über Kopf hängend, und anderen Methoden gefoltert wurden. Mit diesen Taktiken haben die Offiziere der russischen Sicherheitskräfte (FSB, Nachfolger des KGB) die Gefangenen gezwungen, falsche Geständnisse zu unterschreiben, die die Existenz einer erfundenen Gruppe namens „Network“, die angeblich Terroranschläge während der Präsidentschaftswahlen im März 2018 und des FIFA World Cups planten, bestätigten. Dieses Vorgehen schuf eine Atmosphäre der Angst, Isolation und Unsicherheit in Russland, die es sehr schwierig macht, Solidarität zu mobilisieren.

Die Neuerung hierbei ist die Folter, um die Existenz eines vom Staat erfundenen „terroristischen Netzwerks“ zu beweisen. Folter ist für Anarchist*innen und andere Gefangene in postsowjetischen Ländern keine neue Sache; es bleibt eines der mächtigsten Werkzeuge in einem Strafsystem, das notorisch korrupt und freizügig gegenüber der Polizei ist, und deren gesetzliche Überwachung noch geringer als in den Vereinigten Staaten ist. Der russische und weißrussische Kontext zeichnet sich dadurch aus, dass in beiden Fällen der Staat offen autoritär ist und nicht zögert, selbst gegen grundlegende Formen des Protests wie das Aufhängen von Transparenten hart und gewalttätig durchzugreifen.

Gegenwärtig scheint diese Strategie in Russland und Belarus zu funktionieren, aber auf lange Sicht macht die brutale Unterdrückung die Behörden anfällig für plötzliche Ausbrüche von angestauter Wut. In Belarus zum Beispiel standen Anarchist*innen trotz des enormen Drucks der totalitären Regierung an der Spitze einer der mächtigsten sozialen Bewegungen des Jahres 2017.

Im Gegensatz dazu sehen wir in den „westlichen“ Ländern eher legalistische Strategien der Repression, wie extreme Kautions- und Entlassungsbedingungen, die dazu dienen, Individuen durch Zermürbung zu isolieren und ruhig zu stellen. Dies stellt subtilere Formen der Unterdrückung dar, die für diejenigen die sich selbst als Bürger einer Demokratie betrachten, gesellschaftsfähiger sind. Ein polizeilicher Forschungsbericht beschreibt die Repression der SHAC Kampagne als einen Prozess der „Enthauptung von Führungskräften“, der durch langwierige Haftstrafen und extreme Haft- und Bewährungsbedingungen erreicht wird, mit dem Ziel die Menschen absolut von ihrer Bewegung zu isolieren.

Die polizeiliche Zusammenarbeit zwischen verschiedenen europäischen Staaten nimmt nicht immer die gleiche Form an. Während zum Beispiel griechische, italienische und deutsche Konferenzen zu anarchistischem „Terror“ und „Extremismus“ stattfinden, wenden Länder die weniger militante Aktionen und geringer verbreitete Unruhen erlebt haben, andere Ansätze an. Viele Staaten führen als akademische Forschung in „Extremismus- und Terrorismusstudien“ Informationsbeschaffung durch, um die Anwesenheit bestimmter Ideen und Taktiken zu überwachen. Dies wurde in der Tschechischen Republik deutlich, wo solche Studien zur Analyse der lokalen anarchistischen Bewegung verwendet wurden. Zum Beispiel werden trotz der fehlenden Verbindungen zur FAI/FRI oder der Verschwörung der Feuerzellen die jüngsten anarchistischen Aktionen des vorhergenannten Netzwerks der Revolutionären Zellen in Tschechien hauptsächlich anhand akademischer und polizeilicher Forschung beschrieben und bewertet, und als Manifestation/Ableger der anderen Gruppen dargestellt.

Von erfolgreichen Unterstützungskampagnen lernen

„Wir lernen trausendmal mehr von einer Niederlage als von einem Sieg“
„We learn a thousand times more from defeat than we do from victory“

– Ed Mead [2]

Es ist nicht einfach, die Wirksamkeit der Repression zu messen. Eine Repressionskampagne könnte als erfolgreich angesehen werden, wenn die Ziele Haftstrafen erhalten – oder wenn die Bewegung mit der sie verbunden sind, effektiv getrennt, befriedet oder zerstört wird – oder wenn der soziale Kampf in dem die Bewegung engagiert ist, vereinnahmt wird.

So könnte man beispielsweise die Operation Fenix als nicht erfolgreich ansehen, da der Anklage nicht entsprochen wurde und es zu Freisprüchen kam. Die tschechische Polizei konnte allerdings eine enorme Menge an Daten über die anarchistische Bewegung im Land sammeln – und obwohl sie den Fall gegen die Angeklagten nicht gewinnen konnten, haben sie erfolgreich anti-terroristische Theorie und „anti-extremistische“ Stimmung im öffentlichen Diskurs verbreitet. Trotzdem haben die tschechischen Anarchist*innen viel Unterstützung aus der ganzen Welt erfahren, was für die Leute hinter Gittern, isoliert und aufgrund von Extremismus angeklagt, sehr wichtig war.

Eine der letzten inspirierendsten Unterstützungskampagnen der letzten Zeit war die Verteidigung der J20-Verhafteten in der USA, ein Fall der in einer fast vollständigen Niederlage für den Staat endete. Ein weiteres inspirierendes Beispiel unter viel weniger günstigen Bedingungen finden wir in der Kampagne gegen den laufenden „Network“ Terror-Fall in Russland, bei der Eltern der Angeklagten ein „Eltern Netzwerk“ (“Parents’ Network“) zur Unterstützung ihrer Kinder und um sich dem totalitären Regime entgegenzustellen, gründeten.

Verpflichtung Bewegung Verteidigung

Repression führt oftmals zu Isolation und anderen Schwierigkeiten. Jeder ist einzigartig, aber im Allgemeinen brauchen diejenigen die am Ende der Unterdrückung stehen, alle das gleiche: finanzielle Unterstützung, emotionale Unterstützung, Unterstützung der Familien und Freunde der Angeklagten, sichere oder zumindest zuverlässige Kommunikationskanäle, Öffentlichkeitsarbeit über den Fall und – am wichtigsten – die Fortsetzung des Kampfes.

Verschiedene Gruppen können im Kampf gegen Repression unterschiedliche Rollen spielen. Es gibt Gruppen die sich bilden um auf Repression zu reagieren, wie die Kampagne zur Unterstützung der J20-Angeklagten oder Solidarat Rebel, die Informationen über den Aachen Bankraub Fall verbreiten, oder die Antifenix Initiative, die die Analyse und den Widerstand gegen die Operation Fenix in der Tschechischen Republik fördert. Diese Projekte sind sehr wichtig, da sie auf den sofortigen und dringenden Bedarf an Unterstützung reagieren. Es gibt auch Gruppen, die eine konsequente langfristige Anti-Repressions-Arbeit leisten, wie zum Beispiel das Anarchist Black Cross (ABC). Das ABC ist ein internationales Netzwerk von anarchistischen Gruppen, die sich seit nunmehr über einem Jahrhundert für die praktische Solidarität mit Gefangenen engagieren.

Wir können auf verschiedenen Ebenen gegen die Repression vorgehen. Wir können das Bewusstsein für die Wichtigkeit einer Sicherheitskultur (security culture) erweitern und auf die verschiedenen Taktiken der Repression aufmerksam machen, um auf die unvermeidliche Reaktion des Staates auf unsere Bemühungen eine bessere Welt zu schaffen vorzubereiten. Wir können auch materielle Ressourcen aufbauen – Geld für Anwalts- oder Reisekosten sammeln und Gefangene während ihrer Haft und nach der Entlassung zu unterstützen. Dies kann die Organisation von Fundraising-Veranstaltungen oder das Spenden sammeln auf anderen Wegen bedeuten. Am wichtigsten ist es, den Zielen von Unterdrückung und denen, die sie unterstützen, emotionale Unterstützung und Fürsorge zukommen zu lassen.

Abschießend können wir Informationen über Gerichtsverfahren und Gefangene sowie die Möglichkeiten zur Unterstützung in verschiedenen Medienkanälen wie Websites, Broschüren, Podcasts, Büchern, Vorträgen, sozialen Netzwerken (virtuell und real) verbreiten. Das Zine von verschiedenen europäischen ABC Gruppen beispielsweise stellt die Grundlagen der Organisation einer ABC Gruppe vor.

Wir müssen unsere Anstrengungen in der Unterstützung bestimmter Gefangener als Teil eines viel größeren Kampfes gegen Gefängnisse selbst verstehen. Wenn wir bereits solidarisch mit Gefangenen organisiert sind, werden anarchistische Gefangene in einer sehr viel besseren Position sein. Das bedeutet, Gefangenenorganisationen zu unterstützen, Lesestoff und Ressourcen an die Gefangen zu schicken, außerhalb der Gefängnismauern solidarisch mit Revolten zu sein und die Verbreitung eines öffentlichen Diskurs, der klarmacht was wir alle bei der Dekonstruktion des Gefängnis-Industrie-Komplex (prison-industrial.complex) gewinnen können.

Von einer Woche der Solidarität bis zur Abschaffung der Knäste

Anarchist*innen kämpfen an vorderster Front des Kampfes gegen die Gefängnisgesellschaft neben armen Menschen, People of Color, indigenen Menschen und allen anderen, die vom Gefängnissystem weltweit ins Visier genommen werden.

Die sechste jährliche Woche der Solidarität mit anarchistischen Gefangenen ist eine der vielen Möglichkeiten, all die verschiedenen Kämpfe zu verbinden, um ein Beispiel zu geben, wie langfristige koordinierte Anti-Repressions-Arbeit aussehen könnte. Das Startdatum der Woche ist der Jahrestag der Hinrichtung von Sacco und Vanzetti, zwei italienisch-amerikanischen Anarchisten, im Jahre 1927. Es gab nur sehr wenige Beweise von Seiten des Staates und so wurden die beiden für ihre starke anarchistische Überzeugung hingerichtet.

Anarchist*innen sind nicht immer die Hauptziele des Staates, oftmals werden Menschen mit afrikanischer Herkunft, Migrant*innen, Muslime, und andere ethnische Gruppen Opfer der kolonialen Gewalt. Nichtsdestotrotz sind wir fast immer auf der Liste der Ziele, da unsere Werte und Handlungen die Vorherrschaft des Staates bedrohen. Gefängnis ist der Kleber, der Kapitalismus, Patriachat und Rassismus zusammenhält. Wenn wir uns für eine Gesellschaft einsetzen, die auf Kooperation, gegenseitiger Hilfe, Freiheit und Gleichheit basiert, geraten wir unweigerlich in Konflikt mit der Polizei und dem Gefängnissystem. Lasst uns eine breite Bewegung dagegen aufbauen!

Solange es Gefängnisse gibt, werden die mutigsten, sensibelsten und wunderbarsten unter uns dort landen, und die mutigsten, sensibelsten und wunderbarsten Teile vom Rest von uns werden unerreichbar für uns sein. Jede*r von uns kann zum*zur Gefangenen werden. Keiner ist wirklich frei, bis nicht alle von uns frei sind.

[1] Frederick Douglass: ehemaliger Sklave, späterer Abolitionist und Schriftsteller und einer der einflussreichsten Aktivisten in der amerikanischen Geschichte

[2] Ed Mead: Mitglied der George Jackson Brigade und Männer gegen Sexismus, Langzeit-Häftling und Schwulenrechtler (gay liberationist)

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